“Von den 19 in NRW vorkommenden Fledermausarten stehen bis auf die Zwergfeldermaus alle auf der „Roten Liste der gefährdeten Tierarten“; die Große und Kleine Hufeisennase gelten als ausgestorben. Die wichtigsten Gründe hierfür: Die Tiere finden immer weniger Insektennahrung. Mit dem Ausräumen der Landschaft für Ackerflächen, dem Zuschütten von Kleingewässern, der Rodung von Obstwiesen sowie dem Einsatz von Insektiziden in Landwirtschaft und Gärten werden Insekten immer seltener.“ Weiter Informationen dazu findest Du hier: https://www.bund-nrw.de/themen/alle-tiere-pflanzen/fledermaeuse/

Kleingewässer, Obstwiesen? Das klingt für uns sehr nach unserem Grundstück und tatsächlich sehen wir häufig Fledermäuse im abendlichen Himmel über dem Gut umherfliegen. Dies ist Grund genug uns auf die Suche nach ihren Quartieren hier bei uns zu machen. Keineswegs möchten wir die kleinen Flieger in ihrem Winterschlaf stören, vielmehr möchten wir wissen wo sie sich tagsüber und im Winter aufhalten, damit sie auch weiterhin ungestört bei uns Leben können. Der AK Naturschutz hat bereits alle Bewohner dazu aufgerufen mit offenen Augen übers Gut zu gehen und darüber zu informieren, wo sich die Fledermäuse aufhalten.

Wer noch mehr über Fledermäuse in Deutschland erfahren möchte kann dies beim NABU tun: https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/saeugetiere/fledermaeuse/18829.html

Wir selber planen uns im nächsten Jahr noch stärker mit den örtlichen Gruppen des NABU und BUND zu verbinden, um noch mehr über die Möglichkeiten des Schutzes und Umgangs mit den Tieren und Pflanzen im Hubbelrather Bachtal zu lernen und vielleicht schafft es Düsseldorf ja auch zur BatCity, einem Projekt des NABU zum Schutz von Fledermäusen in urbanen Räumen.

Fledermäuse in Deutschland sind bedroht
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